Tipps und Tricks im Alltag

 

Hier gibt es Tipps und Informationen von A - Z für (fast) alle Lebenslagen. Wer noch einen guten Tipp hat, kann uns den gerne senden und wir fügen ihn dann mit ein. Somit können wir uns gegenseitig helfen. info@haseklee.de

Vorab sei gesagt - oft bleibt es nicht bei einer Unverträglichkeit und im laufe der Jahre kommt meisten noch etwas dazu. Oft sind es dann ähnliche Syptome und man muss dann genau beobachten welches Lebensmittel dieses auslöst.

 

App für Fructose, Histamin und Co.

Bei der (Kauf) App kann jeder seine persöhnliche Intoleranz auswählen und dann werden bei sehr vielen Lebensmitteln die Verträglichkeit mittels eines "Ampelsystems = grün gut, gelb bedingt verträglich, rot schlecht, angezeigt. Die App ist für unterwegs und Alltag sehr praktisch, vorallem wenn man spontan Einkäufe oder Restaurant Besuche hat. http://www.baliza.de/apps/histamin.html

 

Essen gehen mit einer Intoleranz

  1. Hier gibt es eine tolle Seite wo man seine Intoleranz auswählen kann - Fructose, Gluten, Laktose (Mehrfachnennung möglich) und dann verschiedene Restaurants in Deutschland, London, Österreich und Schweiz angezeigt werden. Oder man klickt direkt auf die Suche "Restaurants in allen Städten". Zur Info - Wir haben die einzelnen Restaurants natürlich nicht getestet. Der Besuch und Verzehr der Speisen erfolgt auf eigenes Risiko. https://meinespeisen.de/restaurant-suche.html
     
  2. Es gibt sogenannte Foodcards (in Kreditkartengröße und vielen Sprachen), die man den/der Kellner/in vorlegen kann, worauf viele Lebensmittel aufgelistet sind, die man nicht verträgt. Wobei man sich bewußt machen muss, dass nicht alle unverträglichen Lebensmittel auf die kleine Karte passen. Somit trägt jeder die Verantwortung für sich selbst. https://www.delicardo.de
     
  3. Man kann in der Apotheke Kapseln mit Wirkstoffen kaufen, die einem das auswärts Essen gehen ein wenig leichter machen. Wobei sie nicht bei jedem und gewähltem Essen gleich gut funktionieren. Wir haben damit selbst unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

 

Fructoseintoleranz

  1. Bei DGE (deutschen Gesellschaft für Fructoseintoleranz) gibt Nahrungsmitteltabellen, Aufklärung über den H2 Atemtest zur Feststellung einer Fructoseintoleranz und viele weitere Sachen. https://www.fructose-intoleranz.info
     
  2. Als ein großes Problem stellen sich die Unterschiedlichen Symptome dabei raus. Deswegen wird beim Hausarzt meistens auch nicht gleich an eine Fructoseintoleranz gedacht. Hier einige zusammengefassten Symptome die auftreten können, aber nicht müssen (eigentlich nur wenn man etwas "verkehrtes" isst) - das ist bei jedem unterschiedlich. Solange man die Lebensmittel auslösenden Sachen weglässt, sollten die Symptome nicht auftreten.

    - Bauchweh bis richtig doll aufgeblähten Bauch. (der Klassiker nach "verkehrtem" Obst oder Saft)

    - Blähungen - leider doof, aber da der Körper die Fructose nicht verarbeiten kann, entstehen die Gase.

    - Aufstoßen - auch doof, aber die Gase entweichen halt auch nach oben.

    - Durchfall (täglich bis stündlich) und/oder Verstopfung beides ist möglich.

    - Abgeschlagenheit - man bekommt einfach nichts auf "die Reihe", weil man keine Energie hat.

    - Müdigkeit bis hin das einem die Augen einfach zu fallen, man kann beim besten Willen nicht wach bleiben. Aber selbst wenn man dann schläft, bringt es keine Erholung.

    - Kopfschmerzen können bis zur Migräne mit Aura auftreten (also z.B. Sehstörung etc.) - aus unserer Erfahrung hält das dann 1 - 3 Tage und leider helfen keine klassischen Kopfschmerztabletten dagegen.

    - Verwirrtheit - klingt komisch, aber das Gehirn ist nicht mehr denkfähig. Einfachste Sachen und Handlungen fallen extremst schwer, man "vergisst" was oder wohin man wollte.


    - Die Psyche leidet auch unter einer Fructoseintoleranz. Hat vielleicht jeder schon erlebt, man isst etwas falsches und recht bald "kreisen" die Gedanken. Auf der Website https://fructoseintoleranz.com/fructoseintoleranz-und-die-psyche wird dieses Phänomen und andere Sachen gut erklärt.

     
  3. Warum Traubenzucker gut ist. Er kann als sogenannter "Rucksack" beim Essen dienen. Der Traubenzucker hilft manchen Menschen ihre "normalen" Essensachen besser zu verdauen. Wobei der Erfolg bei jedem Fructoseintoleranten unterschiedlich ausgeprägt ist.
     
  4. Die meisten mit einer FI haben auch eine gleichzeitige Sorbitintoleranz. Die man aber über eine H2 Atemtest testen lassen kann.
     
  5. Bitte auch bei Medikamenten aufpassen! Viele enthalten Sorbit oder ähnliche Substanzen. Oder Klassiker Halstabletten mit Honig. Hier muss jeder selber ausstesten, was der Körper verträgt.
     
  6. Wenn der H2 Atemtest negativ ausfällt, man aber trotzdem Probleme mit den Symptomen hat, kann ein „Non-Producer-Status“ vorliegen. Mit dem H2 Atemtest kann dann kein erhöhter Wasserstoffgehalt nachgewiesen werden, aber großteile der Fructose gelangen trotzdem unverdaut in den Darm.

 

Fructosintoleranz testen

Die Fructoseintoleranz kann man beim Arzt oder in einer Fachklinik mit einem H2 Atemtest testen lassen. Vor dem Test darf man allerdings 12 Stunden lang nichts mehr essen und nur Wasser trinken. Am Testtag trinkt man eine Fructosehaltige Lösung und muss dann in Abständen in ein Röhrchen pusten wo dann der ppm Gehalt in der Atemluft gemessen wird. Wer ein Testergebnis über 20 ppm erreicht, hat dann eine Fructoseintoleranz. ACHTUNG - am besten eine Begleitperson mitnemen, denn es geht einem eventuell hinterher Körperlich nicht so gut. Am selben Tag oder auch erst nächsten morgen, kann es zu Durchfallen und Erbrechen kommen, da sich der Körper gegen die Fructose "wehrt".  Muss nicht passieren, aber war jedenfalls bei uns so.

 

Fructose/Glukose Verhältnis (berechnen)

  1. Das Verhältnis von Fructose/Glukose sollte möglichst in einem günstigen Bereich 1:1 stehen. Wobei das Lebensmittel mehr Glukose als Fruktose aufweisen sollte, oder zumindestens gleichwertig sein. Siehe auch in dem Buch Beschwerdefrei mit dem 3-Phasen Programm.
     
  2. Auf der Seite mitundohnekochen.com kann man für viele Gerichte die Werte bestimmen.
     
  3. Auf der Seite https://www.naehrwertrechner.de/naehrwerttabelle kann man alle Werte zu Fructose, Saccharose etc. erhalten. Einfach Lebensmittel eingeben und berechnen lassen. Dieses ist auch für mehrere Lebensmittel für Rezepte möglich.

 

Glutenunverträglichkeit / Zöliakie

Um eine Glutenunverträglichkeit festzustellen, wird beim Arzt Blut abgenommen und dieses wird dann auf Antikörper untersucht. ACHTUNG - man darf sich NICHT schon vorher Glutenfrei ernähren, da ansonsten der Bluttest nicht funktionier. Das heißt es kommt keine Unverträglichkeit dabei raus, obwohl man es nicht verträgt. (mind. ein 1/2 Jahr sollte man schon Gluten zu sich genommen haben).

ATI Sensitivität gegenüber Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Emmer, Einkorn und Khorasan-Weizen (alte Getreidearten). ATI ruft Entzündungen im Darm hervor und lässt sich nicht durch Test's nachweisen. Ein Verzicht auf diese Getreidesorten, bringt oft Besserung.

Die Weizenallergie zeigt sich oft direkt nach dem Essen. Sie ruft reaktionen der Atemwege und Haut mit Schwellungen, Jucken oder Kratzen auf. Auch Verdauungsstörungen können auftreten.

Bei der Zöliakie ist die Unverträglichkeit gegen Gluten genetisch bedingt. Hier muss unbedingt sich strikt glutenfrei ernährt werden, um eine Schädigung der Dünndarmschleimhaut zu verhindern. Die Zöliakie ist durch einen Arzt feststellbar. Sehr hilfreich ist auch das Deutsche Zöliakie Portal https://www.dzg-online.de/

Die Sympthome ähneln sich sehr stark mit der Fructoseintoleranz. (siehe oben)

 

Leaky Gut Syndrom (LGS)

Auch der durchlässige Darm genannt. Die Darmschleimhaut ist geschwächt und dadurch werden die Nährstoffe nicht so verarbeitet wie es eigentlich sollte. Durch eine geschwächte Darmschleimhaut können eine Vielzahl an Krankheiten entstehen, unter anderm auch eine Intoleranz. Man kann beim Arzt den Lactulose-Mannitol-Test machen. Mittels einer Trinklösung wird dann im Urin nach den Stoffen gesucht. Das Leaky Gut Syndrom ist heilbar.

 

Laktoseintoleranz testen

Die Laktoseintoleranz kann man beim Arzt oder in einer Fachklinik mit einem H2 Atemtest testen lassen. Man darf vor dem Test nichts essen. Am Testtag trinkt man eine Laktosehaltige Lösung und muss dann in Abständen in ein Röhrchen pusten wo dann der ppm Gehalt in der Atemluft gemessen wird. Wer ein Testergebnis über 20 ppm erreicht, hat dann eine Laktoseintoleranz. ACHTUNG - am besten eine Begleitperson mitnemen, denn es geht einem eventuell hinterher Körperlich nicht so gut. Am selben Tag oder auch erst nächsten morgen, kann es zu Durchfallen und Erbrechen kommen, da sich der Körper gegen die Laktose "wehrt".  Muss nicht passiern, aber war jedenfalls bei uns so.

Die Sympthome äußern sich sehr zügig bis zu einem Tag später nach dem Genuss von Milchprodukten. Diese sind meisten Durchfall, Blähungen und ein Blähbauch.

Das weglassen der Milchprodukte oder die Einnahme von Laktasetabletten ist sehr zu empfehlen. Die Stückzahl der Laktasetabletten muss jeder für sich austesten. Bei manchen hilft nur eine sehr hohe Dosis von bis zu 6 Stück vor einer Mahlzeit.

 

Die besondere Form der Milchunverträglichkeit ist die Milcheiweißallergie. Auch hier ähneln sich die Sympthome wie bei einer Fructoseintoleranz (siehe oben), allerdings kommen hier meistens noch die klassischen Allergiesypthome wie z.B. Ausschlag, Anschwellen von Lippen, Ekzeme, laufende Nase oder Dauerhusten. Bei Verdacht einer Milcheiweißallergie bitte unbedingt den Arzt aufsuchen.

 

Reizdarm

Der Reizdarm ist im klassischen Sinne keine Intoleranz, hat aber auch einiges mit der Ernährung zu tun. Einigen geht es besser, wenn sie auf Weißzucker, Weizen, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Kohlensäure verzichten. Sehr zu empfehlen ist die Seite von Reizdarm24 und ihre geschlossene Facebook Gruppe. https://www.reizdarm24.de/ 

Auch empfehlenswert die Seite der Deutschen Reizdarmselbsthilfe e.V.  https://reizdarmselbsthilfe.de/

 

Saccharose-Isomaltose-Malabsorption / Galaktose- bzw. Maltosemalabsorption

Hier gibt es ausführliche Informationen über die Intoleranzen.

http://www.ernaehrung.de/tipps/intoleranzen/intoleranz12.php  für die Saccharose-Isomaltose-Malabsorption

http://www.ernaehrung.de/tipps/intoleranzen/intoleranz11.php für die Galaktose- bzw. Maltosemalabsorption (Liste mit Maltosegehalt und Lebensmmittelsuche)

 

Sorbitintoleranz testen

Die Sorbitintoleranz kann man beim Arzt oder in einer Fachklinik mit einem H2 Atemtest testen lassen. Vor dem Test darf man allerdings 12 Stunden lang nichts mehr essen und nur Wasser trinken. Am Testtag trinkt man eine Sorbithaltige Lösung und muss dann in Abständen in ein Röhrchen pusten wo dann der ppm Gehalt in der Atemluft gemessen wird. Wer ein Testergebnis über 20 ppm erreicht, hat dann eine Sorbitintoleranz. ACHTUNG - am besten eine Begleitperson mitnemen, denn es geht einem eventuell hinterher Körperlich nicht so gut. Am selben Tag oder auch erst nächsten morgen, kann es zu Durchfallen und Erbrechen kommen, da sich der Körper gegen das Sorbit "wehrt".  Muss nicht passiern, aber war jedenfalls bei uns so.

 

Süßstoffe und "Zucker" - Was ist erlaubt oder sollte lieber weggelassen werden

Wir haben eine dazu eine ausführliche Aufstellung und Kurzanleitung auf unsere Seite Zucker, Glukose, Stevia, … ?!

 

Toilettensachen

  1. Wer kennt das nicht, mit einer Intoleranz oder ähnlichem. Man muss ... und zwar jetzt ... und kein WC in Sicht. Dafür gibt es in den App Stores öffentliche Toiletten Apps, die einem das nächste WC anzeigen.
     
  2. Für die jenigen die schwerer Erkrankt sind (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, chronische Darmerkrankungen - nachweis erforderlich), kann man einen Toilettenschlüssel kaufen der für alle Behindertentoiletten in Europa passt. Der Schlüssel mit dem dazugehörigen WC Standortbuch kann man für 30,00 € bei CBF Darmstadt erwerben. https://cbf-da.de/de/shop/euro-wc-schluessel

 

Unverträglichkeitsdiagnostik

Beim Hausarzt kann man eine Unverträglichkeitsdiagnostik machen. Auf dem Auswertungsbogen werden die Allergene in sogenannte RAST-Klassen eingeteilt. Also je höher die "Zahl" der Rastklasse, desto mehr vertägt man das Lebensmittel nicht.

RAST-Klasse 0 - negatives Ergebnis

RAST-Klasse 1 - schwach positives Ergebnis

RAST-Klasse 2 - mäßig hohes Ergebnis

RAST-Klasse 3 - hohes Ergebnis

RAST-Klasse 4 - sehr hohes Ergebnis

 

Zöliakie

Bei der DZG (deutschen Zöliakie Gesellschaft) gibt es wertvolle Tipps und Aktionen rund um die Glutenfreie Ernährung. https://www.dzg-online.de